Jens Albrecht

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Selbsthypnose-Anleitung

 

 

Probieren Sie es aus!!

 

 

 

 

Mit der Selbsthypnose haben Sie ein wundervolles Werkzeug an der Hand. Unter anderem können Sie mit der Selbsthypnose Stress abbauen, Ihr Immunsystem aktivieren oder lang ersehnte Ziele erreichen. Aber das Schönste daran ist, dass die Selbsthypnose keinerlei Arbeit macht und auch ohne langwierigen Lernprozess funktioniert.

 

 

Einleitung der Hypnose

 

1. Schaffen Sie das geeignete und ruhige Umfeld. Es sollte Ihnen möglich sein, für ca. 20  Minuten ungestört zu bleiben. Kein Telefon usw. Eine etwas schöne Musik im Hintergrund wäre gut.

2. Machen Sie es sich so richtig bequem. Setzen Sie sich ihn oder legen sie sich hin. Wenn ihnen leicht kalt ist nehmen sie eine Decke. Jetzt sollten Sie langsam damit beginnen, die Sorgen einfach mal loszulassen – die folgenden 20 Minuten gehört Ihnen ganz allein. Es geht ja um Ihre Gesundheit.

3. Schließen Sie die Augen. Eine kleine Visualisierung wird Ihnen helfen, die Alltagsprobleme erst Mal ganz weit weg zu schicken: Stellen Sie sich vor, dass Sie vor sich eine große, Wolke haben. Packen Sie nun all Ihre Probleme und Ihre Ängste auf diese Wolke. Dann geben Sie der Wolke einen kräftigen Schubs, und schon braust sie davon – mit all Ihren Problemen – bis sie irgendwo am Horizont ganz verschwindet.

4. Nun können Sie mit der eigentlichen Selbsthypnose beginnen. Atmen Sie tief ein und wieder aus. Lassen Sie den Atmen einfach fließen und atmen Sie weiter tief in den Bauch.

5. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Stellen Sie sich vor, wie Sie mit jedem Einatmen ein Stück Ruhe und Entspannung einatmen. Geben Sie der Entspannung ruhig eine Farbe,– das hilft Ihnen, das „Einatmen“ der Entspannung noch realistischer zu erleben. So können Sie sich zum Beispiel vorstellen, wie Sie mit jedem Atemzug ein silbernes Balsam einatmen, das sich anschließend in Ihrem ganzen Körper verteilt und Sie mehr und mehr entspannt. Wählen Sie einfach ein Bild, das Ihnen ein gutes Gefühl vermittelt. Wenn Sie möchten, können Sie die Entspannung auch durch Suggestionen unterstützen: Sagen Sie sich selbst im Geiste „Mit jedem Einatmen sinke ich tiefer und tiefer in diese wundervolle Entspannung“.– probieren Sie also aus, was Ihnen am besten liegt.

6. Nun können Sie sich noch vorstellen, wie Sie Verspannung ausatmen: Mit jedem Ausatmen weicht ein Stücken Verspannung mehr aus Ihrem Körper, Sie können sich vollständig lösen und entspannen. Konzentrieren Sie sich sowohl auf das Einatmen der Entspannung sowie auf das Ausatmen der Verspannung.
 
Bereits jetzt können Sie ein wunderbares Gefühl empfinden, wenn Sie in sich hinein horchen.
Genießen Sie diesen Zustand, im Prinzip haben Sie schon eine Selbsthypnose induziert. Für den Anfang reicht das völlig, wenn Sie nach ein paar Wochen allerdings den Wunsch verspüren, noch tiefer zu gehen: Nutzen Sie einfach folgende, sehr wirkungsvolle Intensivierungstechnik:

 

Intensivierung

 

7. Stellen Sie sich nun vor, Sie stehen vor einer Treppe, die über zehn  Stufen hinab zu einer Tür führt. Diese Tür führt zu Ihrem ganz persönlichen Raum. Dieser Raum erlaubt es Ihnen, sich komplett zu entspannen und fallen zu lassen.

8. Gehen Sie die Treppe nun im Geiste hinab. Zählen Sie dabei rückwärts – von zehn bis null. Nach jedem Schritt können Sie  sagen noch tiefer in diesen wunderschönen Zustand zu sinken. Etwa so: „Und noch viel tiefer sinke ich in diesen wunderschönen Schlaf“ oder: „Immer tiefer und tiefer sinke ich, meine Entspannung wächst dabei mehr und mehr.“ Atmen Sie weiter tief und ruhig.


9. Kurz, bevor Sie das Ende der Treppe erreichen – also zwischen den Zahlen eins und null – können Sie sich noch folgendes sagen: „Und bei null angelangt, sinke ich noch viel tiefer – doppelt so tief – in diesen wunderschönen Schlaf“.

10. Nachdem Sie die Zahl „null“ gezählt haben, stehen Sie vor der Tür zu Ihrem persönlichen Raum. Schauen Sie sich die Tür genau an und öffnen Sie sie. Betreten Sie Ihren persönlichen Raum … dieser Raum ist wunderschön eingerichtet, genau so, dass er absolut perfekt für Sie ist! Atmen Sie tief ein und schmecken Sie die Luft im Raum. Lassen Sie diese friedvolle Stille ein wenig auf sich wirken. 

11. Horchen Sie einmal in Ihren Körper hinein, wo Sie sich gerade am glücklichsten fühlen. Stellen Sie sich dieses Glücksgefühl dann als eine Lichtkugel in Ihrer Lieblingsfarbe vor. Drehen Sie den „Lichtschalter“ ordentlich auf und tauchen Sie Ihren ganzen Körper in dieses wunderschöne Licht. Lassen Sie es einfach geschehen und erleben Sie, wie Ihr ganzer Körper von einem Glücksgefühl durchdrungen wird. 

12. Nach einiger Zeit entdecken Sie Ihre „Schlafcouch“, die in Ihrem persönlichen Raum steht. Wandeln Sie zu dieser Couch hin. Sie wissen, dass jeder, der sich in diese Couch hinein sinken lässt, augenblicklich dreimal so tief in diesen wundervollen Schlaf fällt. Atmen Sie noch einmal gründlich ein und dann: Lassen Sie sich in Ihre Schlafcouch sinken! Augenblicklich zieht ein wunderschönes Gefühl über Sie und Sie können sich noch ein wenig mehr fallen lassen. Reisen Sie an ferne Orte, sehen Sie sich genau so, wie Sie schon immer sein wollten … Ihr Unterbewusstsein wird diese Bilder abspeichern und schon bald zu einem Teil Ihrer Realität werden lassen.

Schon nach den ersten Selbsthypnosen werden Sie ein verträumtes, entspanntes Gefühl in Ihrem Körper feststellen. Je öfters Sie mit der Selbsthypnose arbeiten, umso intensiver kann dieses Gefühl werden. Fangen Sie am besten mit den Punkten 1-6 an und heben Sie sich die intensivere Methode (1-12) auf, bis Sie schon ein wenig Übung mit der Selbsthypnose haben.

 

Um sich wieder aus der Hypnose zu lösen, gehen Sie wie folgt vor:

 

Ausleitung  der Hypnose


1. Sagen Sie zu sich selbst im Geiste: „Ich werde nun ganz langsam wieder aus diesem wunderschönen Zustand aufwachen. Ich zähle nun von eins bis fünf – bei fünf angelangt bin ich hellwach, fühle mich fit und frisch.“ Sie müssen nicht wortwörtlich vorgehen, sondern vielmehr sinngemäß.

2. Zählen Sie anschließend von eins bis fünf. Zwischen den Zahlen können Sie noch Suggestionen einbauen wie zum Beispiel: „Ich werde immer wacher und wacher. Mein Puls und mein Blutdruck erreichen für meinen Körper normale Werte“.

3. Bei fünf angelangt öffnen Sie Ihre Augen. Lassen Sie sich noch ein, zwei- drei Minuten Zeit, bevor Sie aufstehen – Sie werden sich dann absolut wohl, frisch und ausgeruht fühlen.
 
Mit der Selbsthypnose können Sie eine leichte bis mittlere Trancetiefe erreichen.
Diese reicht aus, um mit positiven Suggestionen zu arbeiten.

 

Schönen oder sicheren Ort

 

Nutzen Sie die oben beschrieben Technik, um sich selbst in einen Trancezustand zu versetzen. Machen Sie sich anschließend Ihren Lieblings/sicheren-Ort so richtig lebendig vor Ihrem geistigen Auge: Sehen Sie die Umgebung, riechen Sie die Luft, hören Sie, schmecken Sie die Umwelt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen real vorhandenen Ort handelt oder ob Ihr schöner Ort komplett Ihrer Fantasie entspringt.

So könnten Sie beispielsweise an einen wunderschönen Strand im warmen Sand liegen. Sie hören die Meereswellen leise an den Strand schlagen, während Sie der Sonne dabei zusehen, wie sie in einem herrlichen Rot im Meer versinkt. Es ist herrlich warm und die leichte Brise, die über Ihre Haut streift, gibt Ihnen ein verzaubertes Gefühl, wenn Sie sie tief einatmen. 

Nehmen Sie sich 5-20 Minuten Zeit, um Ihren Schönen/sicheren Ort so richtig auszukosten. Wenn Sie möchten, können Sie dort natürlich auch auf einen Streifzug gehen und zum Beispiel die Landschaft erkunden.

Die Krönung an der Sache ist: Ihr Unterbewusstsein macht keinen Unterschied zwischen tatsächlichen Erlebnissen und Dingen, die Sie sich während der Selbsthypnose lebendig vorstellen. Wenn Sie sich also wieder aus Selbsthypnose lösen ist es genau so, als ob Sie gerade aus einem erfrischenden Kurzurlaub kämen.

 

 

Sie haben Fragen zu der Selbsthypnose-Anleitung? Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

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